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Kosten einer Handwerkerstunde

In Deutschland hört man immer wieder, dass eine Handwerkerstunde zu teuer ist. Aber stimmt das wirklich? Denn die Kosten, die einem Handwerker entstehen und somit in seine Rechnung einfließen müssen, werden hier oft nicht gesehen.

Schlüsselt man den Stundenberechnungssatz einer Handwerkerrechnung einmal genauer auf, wird deutlich, wie viele unterschiedliche Kostenfaktoren bei einer seriösen Berechnung berücksichtigt werden müssen.

Kreisdiagramm – Gemeinkosten: 39%; Stundenlohn: 30%; Lohnzusatzkosten: 26%; Anderes: 5%

Und so verteilen sich die Kosten im Einzelnen:

Mehr als die Hälfte der Kosten einer Handwerkerstunde entfallen auf die sogenannten Gemeinkosten und Lohnzusatz- oder Lohnnebenkosten. Unter Gemeinkosten versteht man die Kosten, die für die grundsätzliche Führung und Existenz des Unternehmes entstehen, während die Lohnzusatzkosten individuell für den einzelnen Angestellten entrichtet werden.

Gemeinkosten

  • Miete und sonstige Raumkosten
  • Fahrzeugkosten
  • Steuern, Versicherungen, Beiträge
  • Rechts- und Beratungskosten
  • Kalkulationskosten
  • Reparaturen, Wartung
  • Verwaltungskosten
  • Zinsen
  • Abschreibungen

Lohnzusatzkosten

  • Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung (Arbeitslosen-, Renten-, Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung)
  • Weihnachtsgeld
  • vermögenswirksame Leistungen
  • bezahlte Urlaubstage
  • bezahlte Krankheitstage
  • bezahlte Feiertage

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